AllonX Lösungen

All-on-4 und All-on-6 in Ungarn mit festsitzenden Zähnen
All-on-X in Ungarn

All-on-X – Feste Zähne auf 4 oder 6 Implantaten

Viele Menschen, die zu mir kommen, haben einen langen Weg hinter sich: jahrelange Reparaturen, unsichere Prothesen oder einfach den Wunsch, endlich wieder fest zubeißen zu können.

All-on-X ist für viele eine echte Perspektive – eine vollständige, hochwertige Neuversorgung eines ganzen Kiefers, getragen von nur vier oder sechs Implantaten.

Dieses Konzept richtet sich an Patient:innen, bei denen ein kompletter Zahnbogen erneuert werden muss – weil keine belastbaren Zähne mehr vorhanden sind oder weil der Restzahnbestand so geschädigt ist, dass einzelne Reparaturen langfristig keinen Sinn mehr ergeben.

Der besondere Vorteil: Statt viele Implantate zu setzen, genügen beim All-on-X-Konzept wenige strategisch platzierte Implantate, um darauf eine fest verschraubte Brücke zu tragen. Diese ersetzt alle Zähne im Ober- oder Unterkiefer – stabil, ästhetisch und dauerhaft im Mund.

Die medizinische Planung, die Auswahl zwischen All-on-4 und All-on-6 sowie die genaue Positionierung der Implantate übernehmen immer die Partnerzahnärzte. Ich begleite Sie dabei persönlich, übersetze Fachsprache in klare Worte, strukturiere die Abläufe und organisiere alles rund um Termine und Behandlung.

Grundprinzip

Grundprinzip von All-on-X – festsitzende Zähne auf wenigen Implantaten

Bei diesem Konzept werden die Implantate bewusst im Bereich gesetzt, in dem der Knochen meist noch stabil ist – also im vorderen Kieferbereich. Die hinteren Implantate werden oft schräg eingesetzt, um den vorhandenen Knochen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig empfindliche Bereiche wie die Kieferhöhle oder den Nervkanal zu umgehen.

 

Weniger Implantate

Strategisch gesetzte Implantate tragen einen kompletten Zahnbogen – mit weniger Aufwand als bei vielen Einzelimplantaten.

 

Stabiler Verbund

Die verschraubte Brücke verbindet die Implantate zu einer stabilen Einheit und kann häufig sofort belastbar sein.

 

Knochensparendes Konzept

Durch die Implantatposition können viele Patient:innen auf größere Knochenaufbaumaßnahmen verzichten.

Studien zeigen, dass All-on-X eine langfristig zuverlässige Lösung sein kann, wenn die medizinische Planung stimmt und die Nachsorge konsequent eingehalten wird.

All-on-4 oder All-on-6

All-on-4 und All-on-6 – zwei Wege zur vollständigen Versorgung

Welche Variante sinnvoll ist, hängt nicht von Trends oder Preisunterschieden ab, sondern immer von den medizinischen Voraussetzungen, der Knochenqualität und der Belastungssituation.

 

All-on-4 – ideal bei wenig Knochenangebot

Bei All-on-4 werden vier Implantate gesetzt: zwei gerade im vorderen Bereich und zwei leicht schräg im hinteren Bereich. Diese Position nutzt vorhandenen Knochen optimal.

  • Besonders geeignet bei reduziertem Knochenangebot
  • Oft sinnvoll bei knochensparendem Vorgehen
  • Häufig minimalinvasiver als andere Konzepte
  • Gute Lösung, wenn eine schnelle Komplettversorgung gefragt ist
  • Im Unterkiefer oft sehr gut geeignet
 

All-on-6 – mehr Stabilität für höhere Belastung

Bei All-on-6 werden sechs Implantate gesetzt. Dadurch verteilt sich die Kaubelastung auf mehr Stützpunkte – besonders relevant bei höherer Bisskraft oder weicherem Knochen.

  • Mehr Stabilität bei stärkerer Belastung
  • Häufig sinnvoll bei jüngeren Patient:innen
  • Oft empfohlen bei Bruxismus
  • Vorteilhaft bei komplexeren anatomischen Bedingungen
  • Im Oberkiefer oft die bevorzugte Lösung
Unterschied zwischen All-on-4 und All-on-6

Häufige Kombination in der Praxis: Oberkiefer 6 – Unterkiefer 4

Sehr oft ergibt sich folgende Versorgung:

  • Oberkiefer: All-on-6 wegen weicherem Knochen und höherer Belastung
  • Unterkiefer: All-on-4, weil der Knochen dort meist stabiler ist

Diese Kombination bietet eine ausgewogene Statik und wird von vielen erfahrenen Implantologen bevorzugt, wenn beide Kiefer versorgt werden sollen.

Entscheidend sind immer DVT, Knochenhöhe, Knochenbreite, Knochenqualität, Bissverhältnisse, eventuelles Knirschen und Ihr allgemeiner Gesundheitszustand. So entsteht keine Standardlösung, sondern eine medizinisch fundierte Empfehlung.

Implantatsysteme

Implantatsysteme der Partnerkliniken

Die Kliniken arbeiten mit hochwertigen Implantatsystemen, die speziell für Vollbogenversorgungen und Sofortbelastung entwickelt wurden.

 

Camlog / CONELOG® PROGRESSIVE-LINE

Das Gewindedesign und die Form unterstützen einen besonders festen Halt im Knochen – eine wichtige Voraussetzung für Sofortversorgung.

 

bredent SKY fast & fixed

Ein etabliertes Konzept für feste Zähne innerhalb kürzester Zeit – besonders bekannt im Bereich kompletter Zahnbogenversorgungen.

 

NeoDent® (Straumann-Gruppe)

Weltweit eines der meistgenutzten Systeme für Sofortversorgungen mit sehr guter Primärstabilität – auch in weicherem Knochen.

Diese Systeme sind darauf ausgelegt, auch in weicherem Knochen stabil einzusitzen und ermöglichen so – wenn die Voraussetzungen stimmen – feste Übergangszähne direkt nach der Operation.

Sofortversorgung mit festen Zähnen nach Implantation
Sofortversorgung

Feste Zähne direkt nach der Behandlung

Bei All-on-X besteht die Möglichkeit einer Sofortversorgung: Wenn die Implantate beim Einsetzen genügend Halt im Knochen finden, kann der Partnerzahnarzt noch am selben Tag oder am Folgetag eine festsitzende provisorische Versorgung verschrauben.

  • Sieht aus wie echte Zähne
  • Sitzt fest verschraubt
  • Verteilt Kaukräfte gleichmäßig
  • Schützt die Implantate in der Einheilphase

Wenn alles passt, verlassen Sie Ungarn bereits nach der ersten Behandlungsetappe mit festen Zähnen – ohne herausnehmbare Provisorien. Ob das möglich ist, entscheidet der Implantologe immer individuell.

Indikationen & Grenzen

Wann All-on-X geeignet ist – und wo die Grenzen liegen

 

Wann All-on-X geeignet ist

  • Wenn der komplette Kiefer erneuert werden muss
  • Wenn vorhandene Zähne nicht mehr erhaltbar sind
  • Wenn Prothesen schlecht sitzen oder Probleme machen
  • Wenn kein großer Knochenaufbau gewünscht ist
  • Wenn eine festsitzende Lösung mit überschaubarem Aufwand gesucht wird
 

Wo die Grenzen liegen

  • Extrem wenig Knochen trotz schräger Implantatsetzung
  • Starke Allgemeinerkrankungen
  • Schlecht eingestellter Diabetes
  • Starkes Rauchen
  • Sehr starkes Knirschen ohne Schutzmaßnahmen
  • Mangelnde Hygiene oder fehlende Bereitschaft zur Nachsorge

Welche Alternativen gibt es?

Wenn All-on-4 oder All-on-6 nicht möglich oder nicht empfohlen wird, gibt es trotzdem sehr stabile und alltagstaugliche Lösungen. Eine bewährte Alternative ist die Stegprothese auf 4 Implantaten. Im Oberkiefer ist diese Lösung gaumenfrei, was das Geschmacksempfinden verbessert und von vielen Patient:innen als deutlich natürlicher empfunden wird.

In Fällen mit extrem geringem Knochenangebot können außerdem Zygoma-Implantate eine Option sein. Sie werden im Jochbein verankert und kommen nur dann zum Einsatz, wenn herkömmliche Implantate keine ausreichende Stabilität erreichen würden.

Behandlungsablauf

Ablauf der Behandlung in zwei Etappen

 

Etappe 1 – Implantation & provisorische feste Zähne

Aufenthalt: ca. 2–3 Tage

Vor der Implantation fertigen die Partnerzahnärzte zunächst einen Abdruck oder Scan an. Auf dieser Basis kann das Labor bereits die provisorische Versorgung vorbereiten.

Der Eingriff erfolgt meist unter örtlicher Betäubung. Auf Wunsch ist auch eine Behandlung im Dämmerschlaf möglich. Sobald die Implantate ausreichend stabil sitzen, kann die provisorische Brücke innerhalb von etwa 24 Stunden fertiggestellt und – wenn medizinisch möglich – fest verschraubt werden.

Für viele Patient:innen ist das ein emotionaler Moment: Sie reisen bereits mit festen Übergangszähnen nach Hause und müssen keine herausnehmbare Übergangsprothese tragen.

Die Einheilphase dauert in der Regel etwa 3–4 Monate.

 

Etappe 2 – endgültige feste Brücke

Aufenthalt: ca. 8–12 Tage

Nach der Einheilphase beginnt die Herstellung der endgültigen Brücke. Dafür werden erneut Abdrücke oder digitale Scans genommen – jetzt mit den vollständig eingeheilten Implantaten als stabile Basis.

Während dieser Zeit tragen Sie weiterhin Ihre provisorische Versorgung. Gemeinsam mit dem Zahnarzt werden Zahnfarbe und Zahnform für die finale Brücke festgelegt.

Am Ende wird die neue Brücke eingesetzt und fest mit den Implantaten verschraubt – stabil, ästhetisch und dauerhaft im Mund verankert.

Kosten für All-on-4 und All-on-6 in Ungarn
Kostenübersicht

Was kostet All-on-4 oder All-on-6 in Ungarn?

Die Kosten hängen immer vom Befund ab und werden durch den Partnerzahnarzt nach Diagnostik festgelegt.

  • All-on-4: ca. 6.400 – 8.000 EUR pro Kiefer
  • All-on-6: ca. 7.600 – 10.000 EUR pro Kiefer

Enthalten sind in der Regel Markenimplantate, kleinere Knochenaufbaumaßnahmen, die Operation, eine festsitzende provisorische Brücke bzw. eine medizinisch passende provisorische Versorgung sowie die endgültige metallkeramische Vollbogenbrücke.

Premiumvarianten wie Zirkon oder Titansteg-Lösungen werden individuell kalkuliert.

Haltbarkeit & Pflege

Haltbarkeit, Pflege & Nachsorge

Die Erfolgsraten von All-on-X sind sehr hoch, wenn die Reinigung zu Hause konsequent ist und regelmäßige Kontrollen erfolgen.

 

Tägliche Reinigung

Zweimal täglich putzen und die Bereiche entlang der Brücke besonders gründlich reinigen.

 

Reinigung unter der Brücke

Einmal täglich mit Superfloss, Interdentalbürste oder Waterflosser reinigen.

 

Professionelle Nachsorge

Implantatkontrollen und professionelle Reinigungen alle 3–6 Monate sind ein wichtiger Teil des Erfolgs.

 

Schutz bei Knirschen

Bei Bruxismus sollte eine Nachtschiene getragen werden, um Implantate und Brücke zu entlasten.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie wissen möchten, ob All-on-4 oder All-on-6 bei Ihnen sinnvoll ist, können Sie mir Ihren HKP oder Ihre Röntgenaufnahme senden.

  • Ich sortiere Ihre Unterlagen
  • Ich erkläre die Inhalte in verständlicher Sprache
  • Ich organisiere die Einschätzung durch einen Partnerzahnarzt
  • Ich lasse Ihnen ein seriöses, transparentes Behandlungsangebot erstellen
FAQ

FAQ – All-on-4 & All-on-6

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um feste Zähne auf 4 oder 6 Implantaten.

Beide Konzepte ersetzen einen kompletten Zahnbogen mit einer festsitzenden Brücke. Der Unterschied liegt in der Anzahl der Implantate und damit in der Belastbarkeit: All-on-4 nutzt vier strategisch gesetzte Implantate, All-on-6 sechs. Zusätzliche Implantate beim All-on-6-Konzept bieten mehr Stabilität – besonders im Oberkiefer oder bei stärkerer Kaubelastung. Welche Variante medizinisch sinnvoll ist, entscheidet der Partnerzahnarzt anhand von DVT und individueller Situation.

Diese Behandlung ist ideal, wenn ein gesamter Zahnbogen erneuert werden muss – etwa bei stark zerstörtem Restzahnbestand, lockeren oder fehlenden Zähnen oder schlecht sitzenden Prothesen. Auch Patient:innen, die eine schnelle, festsitzende Lösung ohne umfangreichen Knochenaufbau wünschen, profitieren häufig von diesem Konzept.

Nein. Eine Sofortversorgung ist nur möglich, wenn die Implantate beim Einsetzen ausreichend stabil im Knochen verankert werden. Ob diese Bedingung erfüllt ist, entscheidet der Implantologe während des Eingriffs. Wenn die Stabilität nicht ausreicht, wird ein anderes Provisorium gewählt, bis die Implantate vollständig eingeheilt sind.

Der Unterkiefer hat in der Regel dichteren Knochen, weshalb All-on-4 dort häufig eine sehr gute Langzeitstabilität bietet. Im Oberkiefer ist der Knochen weicher – deshalb empfehlen viele Implantologen hier All-on-6, um die Belastung auf mehr Implantate zu verteilen.

Die Behandlung besteht aus zwei Etappen: Etappe 1 mit Implantation und provisorischer fester Versorgung dauert meist 2–3 Tage Aufenthalt. Danach folgt eine Einheilzeit von etwa 3–4 Monaten. Etappe 2 mit endgültiger Brücke dauert meist 8–12 Tage Aufenthalt.

Die Implantation erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzarm. Auf Wunsch kann auch ein Dämmerschlaf gewählt werden. Nach dem Eingriff können leichte Schwellungen oder Druckgefühle auftreten, die meist nach einigen Tagen abklingen. Die Implantate selbst sind im Alltag nicht spürbar.

Bei guter Pflege, regelmäßiger Kontrolle und professioneller Reinigung ist All-on-X als langfristige Lösung angelegt. Die genaue Haltbarkeit hängt unter anderem von Mundhygiene, allgemeinem Gesundheitszustand, Rauchverhalten und Belastung durch Knirschen ab.

Die genauen Kosten lassen sich erst nach individueller Untersuchung bestimmen. Als grobe Orientierung gelten pro Kiefer etwa 6.400–8.000 EUR für All-on-4 und etwa 7.600–10.000 EUR für All-on-6. Premiumlösungen werden individuell kalkuliert.

Wenn das Knochenangebot, die Belastungssituation oder der allgemeine Gesundheitszustand nicht ausreichen, ist eine Stegprothese auf 4 Implantaten eine sehr bewährte Alternative. In komplexen Fällen mit extrem wenig Knochen können auch Zygoma-Implantate in Betracht kommen.

All-on-4/6 funktioniert langfristig nur gut, wenn Zahnfleisch und die Bereiche unter der Brücke sauber gehalten werden. Dazu gehören tägliche Reinigung zu Hause, gründliche Pflege entlang des Übergangs zwischen Brücke und Zahnfleisch sowie regelmäßige professionelle Implantatreinigungen und Kontrollen.